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Samstag, 18. Mai 2013

Prunus padus - Gewöhnliche Traubenkirsche (128)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Prunus


Gerade jetzt im Frühling, fällt dieser Baum angenehm ins Auge. Nicht nur durch die blendend weißen Blüten allein, sondern auch durch deren Anordnung. Diese befinden sich nämlich zu etwa 3 Dutzend an Trauben, welche an die 15 cm lang sind. Dieses sieht wirklich wunderschön aus.
Die typischen, zugespitzten Prunus-Blätter sind wechselständig und messen in der Länge etwa 10 cm. An ihrer Basis befinden sich grüne Drüsen.
Der Baum wird nicht besonders groß. An verschiedenen Quellen erfuhr ich von Höhen welche zwischen 12 und 18 m reichen. Das von mir im Bild festgehaltene Exemplar liegt an der unteren Grenze diese Angaben.


























Die Erbsengroßen Früchte schmecken etwas bitter und animieren nicht gerade zum roh essen durch uns Menschen. Aber als Marmelade sollen sie gut geeignet sein. Möglicherweise auch als Ausgangsstoff für Kirschgeist. Diesbezüglich soll aber Prunus avium nicht zu schlagen sein. 


Dienstag, 30. Oktober 2012

Malus toringo -japanischer Zierapfel (112)


Familie: ROSACEAE
Gattung: Malus

bevor es mit der Vegetationszeit ganz vorbei ist und die Bäume endgültig ihr Laubkleid abgelegt haben, noch einmal ein exotischer Apfel. Ursprünglich aus Asien (Japan) stammend, wird er gern als Zierapfel angepflanzt. Er ist mit seinen kleinen (ca 8 mm Durchmesser) orangenen Früchten, welche etwa 30 mm lang gestielt sind auch eine Augenweide. Und die Herbstfärbung der Blätter ist ebenfalls sehr schön. Die Blattbeispiele belegen das. Besonders groß wird der Baum nicht. Was für ihn auch das Risiko senkt, als Störenfried weggeschnitten zu werden.
Auffällig an den Blättern ist der Variantenreichtum der Blattform. Die Spreite des größten gelappten Blattes ist etwa 90 x 60 mm groß. Das entspricht auch in etwa dem des größten Blattes am Baum.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Malus tschonoskii - Wollapfel (111)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Malus

dieser kleine Baum ist in Japan heimisch. Er wird etwa 10 m hoch. Die Blätter haben eine glänzende dunkelgrüne Oberseite, welche sich ledrig anfühlt. Hingegen ist die Blattunterseite dicht behaart und fühlt sich dadurch samtig wie Wildleder an. Die Spreite ist eiförmig und 10 - 12 cm lang, bei einer Breite, welche etwa 2/3 der Länge entspricht. Sie laufen spitz zu, ihr Rand ist gesägt.
Die etwa 3 cm messenenden runden Früchte, deren "Äquator" größer ist als das Maß über die "Pole", sind gelb über orange bis rot und tragen schorfige Punkte. Ihr Geschmack ist ähnlich herb wie beim einheimischen Holzapfel, mit einem zitronig saurem Nachgeschmack. Kein wirklicher Speiseapfel.
Ich zeige den Baum auch in seinem schönen Herbstkleid. Kräftig rot und orange gefärbt. Hier zeigt sich der Nutzen des Baumes. Er erfreut das Auge und die Seele.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Prunus serrulata - Japanische Blütenkirsche (108)


Familie: ROSACEAE
Gattung: Prunus

Es ist bei den Bäumen nicht anders als bei den Menschen. Es gibt ausgesprochene "Hinkucker". Zu jeder Party kann man sie mitnehmen, weil sie angenehm für das Auge sind und gut unterhalten. Ihre sonstigen Eigenschaften - wen interessiert das schon. Japanische Blütenkirschen gehören möglicherweise in der Gattung Prunus zu dieser Art. Fast das gesamte Jahr über stehen sie unscheinbar am Wegesrand und warten geduldig auf die Partys. Und diese kommen gewiss. Genau zweimal im Jahr; im Frühjahr zur Kirschblüte und wenn der große Maler Herbst, Pinsel und Farbe hervorholt.



Einige dieser sehenswerten Bäume stehen bei uns im Kiez, westlich des Hochhauses Coppistraße. Es ist wahrlich ein Genuß diese Bäume jetzt im Herbst zu betrachten.

Die gesägten Blätter, mit einer 10 cm langen und 5 cm breiten Spreite sind leuchtend von gelb über orange bis hin zu tiefem rot gefärbt.
Der Blattstiel trägt mehrere runde Nektardrüsen.
























Die zweite Party ist inzwischen auch schon wieder Geschichte. Ein orgastischer Rausch von kurzer Dauer. Nicht so kurz wie bei der "Königin der Nacht". Aber hätte ich nur eine Woche nicht an diesem Ort vorbei geschaut, hätte ich diese Pracht verpasst. Jetzt heißt es wieder bis zur Herbstparty warten.





Mittwoch, 12. September 2012

Prunus cerasifera "nigra" - Blut-Pflaume (99)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Prunus


Noch ein Prunus. Nach der Weichsel-Kirsche nun aber eine Pflaume. Eigentlich eine Blut-Kirschpflaume - denn es sind dessen rotlaubige Formen bzw. daraus entstandene Züchtungen.

Und - noch ein Roter. Mit dieser normalem Roten müssen wir uns beeilen. Freund Herbst beginnt nämlich schon langsam die Blätter der Nichtroten mit roter Farbe zu verschönen. Beim Feuer-Ahorn geht es schon los. Besonders bei solchen Individuen, welche voll in der Sonne stehen.

Zu der abgebildeten Blut-Pflaume gelangen wir, wenn wir vom Standort der Weichselkirsche einfach die John-Sieg-Straße bis zu deren Einmündung in die Frankfurter Allee gehen - also nach Norden. Wie die Weichsel-Kirsche tritt auch die Blut-Pfaume als mehrstämmiger kleiner Baum oder Strauch auf. Sie haben die typischen Blätter einer Pflaume aber eben in roter Farbe. Die Früchte sollen wohlschmeckend sein. Überprüfen konnte ich das bislang nicht. Einfach aus dem Grund, weil ich noch keine Früchte entdeckt habe. Dafür lärmen in den Bäumen ständig Heerscharen junger Spatzen.  


Nachtrag vom 2.7.2014: In der Natur muss man geduldig sein. Heute habe ich den Baum wieder einmal aufgesucht und da hat er mir seine Früchte gezeigt. Schöne runde Kirsch-Pflaumen. Ein Foto habe ich selbstverständlich auch gemacht.  

Montag, 10. September 2012

Prunus mahaleb - Weichsel-Kirsche (98)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Prunus

vom Westend des botanischen Gartens begeben wir uns schnell wieder in die Hülle von dessen P2/11 Häusern. Zwischen Mauritius-Kirche und dem etwas stillos nach dieser benanntem Einkaufszentrum gehen wir auf das im "bauhistorischem" Beitrag vorgestellte ältere Wohnhaus zu. Ein wenig südlich von diesem stehen einige Vertreter einer weiteren Art aus der Gattung Prunus. Es sind Weichsel-Kirschen, auch Felsen-Kirschen genannte kleine Bäume. Wobei ich nicht so recht weiß, ob ich hier vom Plural sprechen sollte. Prunus mahaleb kann sich nicht so richtig entscheiden zwischen einem Dasein als kleiner Baum oder großer Strauch. Vielleicht haben die im Bild zu sehenden drei kleinen Bäume einen gemeinsamen Wurzelstock. Mehrstämmigkeit ist ein Merkmal von P mahaleb. Sie wachsen auch nicht schnurgerade, sondern etwas verwinkelt in die Höhe, was seine Ursache aber auch im Beschnitt durch den Menschen haben kann.





















Auf dem Foto sehen wir zwei der drei Stämme.

Die von mir mit bis 65 mm langen und 45 mm breiten Blätter sind recht typische für Prunus. Oval bis Eiförmig und zugespitzt, der Rand gekerbt und die Nebennerven nicht bis zum Blattrand laufend, sondern vorher bogenförmig mit dem Nachbarn vereinigend. Der Blattstiel fällt mit etwa 10 mm nur kurz aus.

Die Früchte sind Erbsengroß uns glänzend schwarz. Zum Ablichten hat man mir leider nur die Steine hängen lassen.


Freitag, 10. August 2012

Malus domestica - Kultur-Apfel (82)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Malus


Damit mir keiner den Vorwurf macht, ich würde die Kleinen bevorzugen - was schon rein statistisch nicht stimmt, sind doch von den bisherigen etwa 80 Gehölzen 3/4 Bäume, kommt jetzt wieder ein Baum. Dieser steht am Weg, welchen ich regelmäßig zum momentan betrachteten Teil meines Dendrariums rund um die Kaufhalle gehe. Aber auch wenn ich zur U-Bahn oder, an schönen Tagen, auf dem Weg zur Arbeit bis zur S-Bahn laufe, komme ich hier vorbei. Er steht nämlich nur ein wenig außerhalb des Spielplatzgeländes vor dem Hause.

Viel muss man zum Apfel nicht erklären, die Frucht kennt ein Jeder. Apfelbäume sind nicht allzu groß, das erleichtert uns die Ernte der Früchte. Nur etwa 10 - 15 m wird er hoch mit seinen abstehenden und auch nach oben ragenden Ästen. Der Stamm kann im Laufe der Zeit ziemlich dick werden. Goldmarie schüttelte im Märchen von Frau Holle offensichtlich einen jungen Baum. Das Holz des Apfelbaumes gilt als wertvoll. Es ist hart und findet zum Beispiel bei der Herstellung von Spielzeug Anwendung  Die Blätter von Malus domestica sind wechselständig und von ovaler Form. Sie laufen in einer Spitze aus, sind fein gezähnt und unterseits behaart. Die Spreite ist etwa eine Handbreit lang und halb so breit.

Für mich ist der Apfel so etwas wie ein Hauptnahrungsmittel. Ich liege mit Gewissheit deutlich über dem Durchschnittsverbrauch. Täglich wenigstens ein Apfel ist die Norm.

Montag, 16. Juli 2012

Prunus armeniaca - Aprikose (63)

Familie: ROSACEAE
Gattung: Prunus

am Rande des freien Platzes vor der Kaufhalle, stehen auch einige Obstbäume. Darunter auch ein Aprikosenbaum. Wenn die Früchte reif sind, wird es mir wohl nicht gelingen Fotos zu machen - bis dahin sind diese sicher alle gepflückt. 

Aprikosenbäume gehören zur Familie der Rosengewächse und innerhalb dieser zu der Unterfamilie der Prunoideae (Steinobstgewächse). 

Die Blätter der Aprikose sind rund und gesägt, vorn laufen sie spitz zu als wären sie ein zu dickes Blatt der Pflaume. Der Stiel des Blattes ist rot und auf ihm sitzen - typisch für prunus - Drüsen. Der Blattgrund ist keilförmig. 

Die abgebildete Frucht misst etwa 35 - 40 mm.