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Sonntag, 25. November 2012

heimisch


Von der großen Anzahl von Bäumen und Strächern, es gibt auf der Erde 650 bekannte Nadelbaumarten, bei Laubbäumen geht die Zahl in die Tausende - ich las schon von 30.000, leben die wenigsten in Mitteleuropa.

Mein botanischer Garten Berlin-Lichtenberg liegt inmitten des Landes Brandenburg. Was schätzen Sie denn so, wie viele Arten davon in Brandenburg heimisch sind?



Es werden ungefähr 50 sein. Das ist in etwa 1/4 bis 1/3, der in Mitteleuropa heimischen Arten. Viele uns bekannten Baumarten wie Fichte, Tanne oder Kastanie und Robinie gehören nicht dazu.

Den Bestand hier im FAS habe ich jetzt einmal hinsichtlich ihrer Herkunft erfasst. Von den heimischen Gehölzen sind hier etwas mehr als 30 zu finden. Das sind 2/3 der heimischen Gehölze. Darunter befinden sich alle drei heimischen Ahorn-Arten (Feld-, Spitz-, Berg-Ahorn), Schwarz-Erle, Hänge-Birke, Hain-Buche, Hasel, Weißdorn, Buche, Esche, Eiche, Silber-Weide, Winter-Linde (Sommer-Linde ist nicht heimisch!) und Berg-Ulme. Die große Vielfalt von deutlich mehr als 100 Arten, entsteht durch viele Gäste aus anderen Teilen Europas aus Nord-Amerika und Asien. Gut das sie da sind.
Allerdings ist diese Unterteilung wirklich nur sehr grob. Das wird klar wenn wir mal auf einer Karte nachschauen, wie groß Asien ist und wie unterschiedliche die Bedingungen bereits im kleinen Europa sind. +






in unserer Region heimisch: Berg-Ulme

Freitag, 21. September 2012

einen Zapfen haben ...

... wir manchmal, wenn etwas nicht zu unserer Zufriedenheit läuft. Bei etlichen Bäumen ist das anders. Da ist alles in Ordnung, wenn sie Zapfen haben!


Zapfen von Nadelbäumen

oben: Fichte,  Douglasie, Weymouhts-Kiefer, Berg-Kiefer, Lärche
unter der Berg-Kiefer: Schwarz-Kiefer
unter der Lärche: Hemlock, Lawsons-Scheinzypresse, Lebensbaum

dazwischengemogelt hat sich (neben der Fichte) der kleine Zapfen einer Schwarz-Erle. Die hat da eigentlich nichts zu suchen. Werde der Kleinen gegenüber aber nachsichtig sein. Zumal sie hier heimisch ist.

Mit Ausnahme der Lärche, wachsen alle hier im Kiez und wurden (bis auf den Zapfen der Berg-Kiefer, welcher aus dem Erzgebirge stammt) hier gesammelt oder gepflückt.



Freitag, 31. August 2012

Bilanz nach 87 Tagen

... so als ist der Lauf dieses kleinen Projektes noch gar nicht. Inzwischen gibt es jedoch bereits mehr als 100 Beiträge zum Kiez und dessen Hauptdarstellern des "botanischen Gartens".
Bereits im vorigen Jahr hatte ich ein kleines Fotopilotprojekt gestartet. Dabei einen Kreis von etwa 1 km um die Wohnung geschlagen und nach den unterschiedlichen Gehölzen Ausschau gehalten. Damals waren etwa 70 verschiedene Bäume und Sträucher zusammen gekommen. Selbst Gingko und Eisenbaum fanden sich. Diese beiden sind im Kiez bisher nicht vorhanden - aber was nicht ist, kann ja noch werden. Trotz dieser beiden "Ausfälle" sehe ich inzwischen bereits die "100" und habe die entsprechenden Kandidaten bis 107 schon auf der Liste.

Weitere Statistik gefällig? Morgen - vielleicht auch noch heute - gibt es den Zugriff  Nr. 1000, das heißt zwischen 11 und 12 mal am Tage hat ein Mensch oder eine Suchmaschine auf einen Beitrag zugegriffen. Allein 500 dieser Zugriffe fanden im August statt. Was wiederum 16 Tageszugriffe bedeutet. Spricht sicherlich nicht gerade für einen begeisterten Leserzuspruch, ist aber allemal mehr, als nur ins eigene Tagebuch geschrieben.

Freitag, 10. August 2012

Liste der Familien und Gattungen

1. Nacktsamer (Gymnospermae)

CUPRESSACEAE......Chamaecyparis, Cupressocyparis, Juniperus (3), Thuja

PINACEAE.....Abies, Larix, Picea (3), Pinus (6), Pseudotsuga, Tsuga

TAXACEAE ......Taxus


2. Bedecktsamer (Angiospermaee)


ACERACEAE......Acer (7)


ANACARDIACEAE.....Cotinus

APOCYNACEAE.....Vinca

AQUIFOLIACEAE......Ilex

ARALICEAE......Hedera


ASTEACEAE.....Leucophyta

BERBERIDACEAE......Berberis (2), Mahonia

BETULACEAE.......Alnus, Betula (3), Carpinus, Corylus (2)

BIGNONIACEAE......Catalpa

BUDDLEJACEAE......Buddleja

BUXACEAE......Buxus

CANNABACEAE......Humulus

CAPRIFOLIACEAE......Kolkwitza, Lonicera (3), Sambucus, Symphoricarpos, Viburnum (4), Weigelia

CELASTRACEAE......Euonymus (2)

CORNACEAE......Cornus (3)

ELAEAGNACEAE......Elaeagnus (2), Hippophae

ERICACEAE......Rhododendron, Calluna


FABACEAE.....Cytisus

FAGACEAE......Castanea, Fagus, Quercus (3)


GROSSULAREACEAE.....Ribes (3)

HAMAMELIDACEAE.....Hamamelis

HIPPOCASTANACEAE......Aesculus (2)

JUGLANDACEAE......Juglans (2)

LEGUMINOSAE......Amorpha, Colutea, Gleditsia, Laburnum, Robinia (2), Sophora, Wisteria


MALVACEAE.....Hibiscus

OLEACEAE......Forsythia, Fraxinus, Jasminum, Ligustrum, Syringa

PLATANACEAE......Platanus

RANUNKULAEAE......Clematis


RHAMNACEAE.....Ceanothus

ROSACEAE......Amelanchier, Cotoneaster (3), Crataegus (3), Dasiphora, Kerria, Malus (3), Physocarpus, Prunus (11), Pyracantha, Rhodotypos, Rosa (2), Rubus, Sorbus (3), Spiraea (3)

RUTACEAE......Ptelea

SALICACEAE......Populus (8), Salix (5)

SAXIFRAGACEAE......Deutzia, Philadelphus

SIMAROUBACEAE......Ailanthus


SOLANACEAE.....Lycium

TAMARICACEAE......Tamarix

TILIACEAE......Tilia (5)

ULMACEAE......Ulmus

VISCACEAE......Viscum

VITACEAE......Parthenocissus (2), Vitis


der Stand der Beiträge entspricht nicht denen der Liste. Diese ist immer ein wenig voraus.

Freitag, 15. Juni 2012

Kiezgrößen

das bezieht sich logischerweise ausschließlich auf Gehölze. Mein Kiez ist Pappel dominiert. Das betrifft zumindestens deren optische Dominanz. Von der Anzahl her können bei den Bäumen sicherlich Ahorn und Linde einigermaßen mithalten. Hier sammle ich einmal die Zahlen zu besonders dominanten Bäumen.

Die höchsten Bäume
in dieser Kategorie gewinnen die Pyramiden-Pappeln. etliche Exemplare stehen an Größe den 11-geschossigen Häusern nicht nach. Sie sind als deutlich über 30 m hoch. Ich schätze einmal die längste Pappel misst 33 m.

Die dicksten Bäume
hier machen die Schwarzpappeln das Rennen unter sich aus. Die bisher dickste von mir vermessene Pappel wächst vor der Grundschule in der Harnackstraße. In 1,30 m Höhe habe ich 3,74 m gemessen. das entspricht einem Durchmesser von 1,19 m.  Eine weitere Pappel, 100 m östlich, auf der anderen Seite der Schule gelegen hat immerhin 3,48 m BHU. Immerhin noch 1,11 m Durchmesser. Gleich daneben ein Exemplar mit 3,22/1,03 m.  Die stärkste Kastanie misst 3,30 m, Linde (Silber-L.) bringt es auf 2,42 m und der führende bei den Ahorn (Eschen-A.) hat 1,96 m. Wobei es mir der Ahorn schwer macht, fängt er doch in der Meßhöhe von 1,30 m häufig an sich zu gabeln und ist damit nicht meßbar. Noch dünner sind die Platane (1,68 m) sowie Eiche (1,63 m). Der "dickste" Weißdorn hat nur 53 cm.

Gut erkennen kann man daran den unterschiedlichen Dickenzuwachs der Baumarten. Eine kleine Liste für den Spielplatz Harnackstraße. Die Bäume hier dürften alle zur gleichen Zeit gepflanzt worden sein - so etwa 1972.

Populus: 3,25 m
Quercus: 1,62 m
Aesculus: 1,46 m
Tilia: 1,08 m
Acer: 1,04 m

Der gewaltige Unterschied von Populus gegenüber den anderen Bäumen ist auffällig.

Alt wie ein Baum, kommt hier im Kiez zu einer völlig anderen Bedeutung. Die Situation ist nämlich so, das ich älter bin, als die Mehrzahl der hier wachsenden Bäume.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Blätter 2 Tilia (Linde)


da wir schon bei Blättern waren - gleich noch die von den Linden dazu. Schön zu erkennen sind die Achselbärte, welche uns Sommer- und Winterlinde zu unterscheiden helfen. 

Blätter 1 - Populus (Pappel)


Nachdem wir schon drei verschiedene Arten von Pappeln vorgestellt haben, hier noch einmal die Blätter der Bäume. Dabei habe ich einen kleinen Vorgriff vorgenommen und die Graupappel sowie die Zitterpappel (Espe) mit dazu genommen. Die Espe ist der Baum welcher als Metapher für starkes Zittern benutzt wird "Du zitterst ja, wie Espenlaub!". Die Blätter der Espe bewegen sich beim leisesten Lufthauch, was daran liegt, dass die Stiele der Blätter senkrecht zur Ebene der Blätter abgeflacht sind. Sie macht das aus dem gleichen Grunde wie wenn wir, nach dem Händewaschen mit den Händen wedeln, weil kein Handtuch da ist. Es soll schneller und damit mehr verdunstet werden. somit kann der Baum stärker Wasser ziehen.
Die Graupappel ist einer meiner Lieblingsbäume. Ein sehr schöner Baum, ein wunderbarem Stamm mit rautenförmigen Korkwarzen und Blätter welche auf mich wirken, als wären diese aus Porzellan gefertigt.