Mittwoch, 16. Dezember 2015

Nüsse in der Adventszeit

zu Weihnachten gehören Nüsse irgendwie mit dazu. Das hat sicher auch damit etwas zu tun, dass sich diese an Energie reichen Früchte gut aufbewahren lassen. So hat man auch in der Zeit in welcher in unseren Breiten nichts mehr wächst und gedeiht Nahrung. Das ist alt überliefert und schon zu Zeiten der Steinzeit gehörte z.B. die Haselnuss zu den wichtigen Nahrungsmitteln, welche gesammelt und gelagert wurden. So hatte man Reserven für die arme Zeit des Winters. 
Kein Wunder, dass die Wintersonnenwende schon immer ein besonderes Ereignis darstellte und uns Menschen darauf freuen ließ, dass die Tage wieder länger werden und die Natur in absehbarer Zeit wieder erwacht. Der Oberen des bei uns vorherrschende christliche Glaubens, haben dann auch den Geburtstag des Religionsstifters aus Nazareth auf diese Zeit verlegt. So konnte man altes Brauchtum gut mit dem neuen Glauben verquicken. 
Nüsse sind selbstredend auch für andere Tiere ein gutes Futter. Gestern traf ich auf dem Wege von der Post, bei welcher ich ein Weihnachtspäckchen zum Versand nach Japan abgegeben hatte, eine Nebelkrähe. Diese hatte eine große Walnuss gefunden und trug sie nun im Schnabel hin und her. Überlegend, wie sie wohl an das leckere Innenleben heran kommt. Gern hätte ich geholfen, diese Nuss zu knacken. Ich blieb also stehen und unterhielt mich einige Minuten mit dem Vogel. Bot ihm mehrfach an, die Nuss zu öffnen. Das Tier hörte mir auch aufmerksam zu, legte die Nuss manchmal ab und blieb in meiner unmittelbaren Nähe. Letztlich vertraute sie mir aber nicht. Offenbar hatte die Nebelkrähe nicht nur gute Erfahrungen mit den Menschen

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