Freitag, 29. März 2013

wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen


Wer hier den Hasen nicht sieht, dem fehlt es an Phantasie


Das meint umgangssprachlich Gegenden, welche gegenüber und etwas unterhalb des Nabels  der Welt liegen. Fuchs und Hase fühlen sich dort wohl. Trubel und die Nähe eines ihrer Hauptfeinde - des Menschen mögen sie nicht. So recht trifft das für Stadtgebiete heute gar nicht mehr zu.  Im wahrsten Sinne des Wortes bedrohen sie hier keine Menschen und die Nahrungsgrundlage ist ziemlich sicher. 
In FAS haben sich daher am 21.3.2013 Fuchs und Hase zwar nicht den Nachtgruß entboten, aber eben "Guten Morgen" gesagt. Unmittelbar am Weißdorn-Hain, neben den von Werner Schulz geschaffenen Reliefs, fand ich morgens gegen 4 Uhr frische Spuren des Fuchses.  Und nur wenige Dutzend Meter von dieser Stelle entfernt, traf ich dann den Osterhasen in eigener Person. Möglicherweise bei Festvorberei-tungen, vielleicht aber nur auf dem Weg zum Frühstück. 

Um  diese Zeit sind nicht nur alle Katzen grau. Auch auf den tierischen Freund mit den langen Ohren trifft das zu. Mein Fotoapparat sieht noch schlechter als ich - trotzdem stelle ich das Bild ein und behaupte ganz frech, es wäre ein Feldhase, welcher als Einzelgänger durch das Wohngebiet lief. Es könnte allerdings auch ein Wildkaninchen sein. Von der Größe her, passte das besser.

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