Mittwoch, 14. Januar 2015

Schlangenbaum


Im Winter, wenn unsere Laubbäume ohne Blätter, praktisch nackt vor und stehen, sieht man das eine oder andere Detail genauer. Dieses versuche ich mal in loser Folge aufzubereiten. 

Mein erstes Beispiel stammt von der langen Wiese hinter den Häusern Frankfurter Allee 124 bis 142. Dort steht nach den Abholzungen ein einsamer Ahorn. Dieser schlängelt sich regelrecht in den Himmel. Offensichtlich waren die Lichtverhältnisse durch benachbarte Bepflanzung in den Jahren seines Lebens bisher sehr verschieden. In seiner Kindheit neigte er sich zuerst in Richtung Norden, wohl um der Abschattung der Häuser zu entfliehen. Später schien es ihm doch günstiger mehr nach Süden zu wachsen, bevor er wieder die Nordrichtung einschlug. Inzwischen schaut es so aus, als ginge es allmählich wieder nach Süden. 
Möglicherweise interpretiere ich es auch falsch und es ist ein Versuch sich breiter zu machen. Auf jeden Fall sieht es gut aus. Oder?


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