Samstag, 26. Januar 2013

Spuren im Schnee

Fuchs?

am 21.Januar und in der Nacht zum 22. schneite es auch in Berlin. So etwa 5 cm Neuschnee fielen auf die wenigen Restbestände. Das erschien mir als eine gute Gelegenheit, nach von Tieren hinterlassenen Spuren im Schnee - Trittsiegeln Ausschau zu halten. Ohne Spektakuläres zu erwarten, es wäre doch gelacht, wenn Fuchs und Eichhörnchen nicht ihre Pfotenabdrücke in der weißen Pracht hinterlassen hätten.

Die Praxis zeigte jedoch, dass es nicht so leicht ist, die Fährten zu lesen und Wildtierspuren von denen der domestizierten Menschen und Hunde zu unterscheiden. Dabei sind Erstere noch am einfachsten zu entdecken - schützen doch diese ihre Hinterpfoten, durch lederne, bzw. aus, diesem Material nachempfundenen Kunststoffen gefertigte Pfotenschoner, Schuhe oder Stiefel genannt. Diese hinterlassen sehr charakteristische große Spuren. Am frühen Morgen entdeckt man unmittelbar neben diese Spuren häufig kleiner kreisrunde Trittsiegel unterschiedlichster Größe. Diese stammen von den  Hunden, welche durch die Menschen, beim morgendlichen sozialen Spaziergang begleitet wurden.
Was ist aber mit den Spuren der Wildtiere? Ganz schwer. Leicht sind nur die Abdrücke von Vogelfüßen zu erkennen. Besonders die Elstern fügen diesem Abdruck noch eine Schwanzspur hinzu. Handabdrücke von Eichhörnchen konnte ich keine finden. Obwohl die Population im FAS recht groß ist. Bei diesem Wetter blieben die Hörnchen offenbar alle im heimatlichen Kobel. 
Möglicherweise habe ich aber eine Spur des Fuchses entdeckt. Typisch geschnürt, also die Pfoten in einer Linie gesetzt, das Trittsiegel oval. Weitere Merkmale - hintere, äußere Zehenballen deutlich hinter den vorderen, inneren sowie parallele Krallen, konnte ich nicht wirklich erkennen. Die Spor war nicht ganz frisch und daher wieder etwas Schnee hinein geraten.
Die zweite Spur hatte ich zuerst für die eines Yeti mit Schuhen gehalten. Bei näherer Prüfung, war es dann doch nur meine eigene. Klappe!


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