Dienstag, 13. November 2012

Pinus cembra - Zirbel-Kiefer (114)


Familie: PINACEAE
Gattung: Pinus

Schon unsere vierte Kiefernart. Auch Arve genannt. Sie steht gleich am Eingang in das FAS-Arboretum und ist auch noch ziemlich klein, was wohl auch an den eher nicht optimalen Bedingungen liegt. Licht hat der lichtbedürftige Baum hier zwar genug, es fehlt jedoch die erforderliche Ruhe und saubere Luft. Jedenfalls können wir den Baum auch im November grün zeigen.









Pinus cembra kann etwa 25 m hoch werden und gehört damit zu den kleineren Nadelbäumen. Er ist jedoch ausgesprochen hart gegenüber dem Frost und wächst noch in 2 1/2 km Höhenlagen.
Erwachsene Bäume haben eine flache, schirmartige Krone. In ihrere Jugend sind sie, wie die Menschen noch schlank. Dann wirken sie wie ein Kegel mit sehr schmaler Krone. So wie es das Foto unseres Exemplares zeigt. Die, für Kiefern mittellangen Nadeln (ich habe sie hier mit 7,5 cm vermessen), stehen jeweils zu fünft und haben im Alter keine Nadelscheide. Im Querschnitt sind die Nadeln dreieckig, mit deutlich sichtbaren weißen Spaltbändern.
Die als Samen in den Zapfen enthaltenen Zirbelnüsse sind essbar und sollen schmackhaft sein. Ich konnte das nicht probieren, dafür ist mein Baum noch zu jung. Diese bilden sich erst mit etwa 50 Jahren. So fängt die Arve mit ihrer Geschlechtsreife in einem Alter an, in welchem es bei vielen Menschen mit der Fähigkeit der Fortpflanzung bereits aufhört. Übrigens ein interessanter Wortstamm: pflanzen. So spät reif zu sein, ist kein Problem für jemanden, der 1000 Jahre alt werden kann.
Die Borke des Stammes der Arve ist schuppig und dunkel.


























Wie wir am Hintergrund erkennen, ist das Foto nicht ganz aktuell. Es entstand bereits Ende September, als die Laubfärbung der Laubbäume gerade erst zaghaft begann.

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