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Sonntag, 30. September 2012

Tiere im Kiez

gemeint sind damit selbstverständlich nicht die vielen in Wohnungen gehaltenen Hunde, Katzen, Vögel und Amphibien - sondern wildlebende Tiere. Vor allem Säugetiere und Vögel. Aber sollte mir eine Schlange oder ein interessantes Insekt begegnen, wird das hier selbstverständlich auch entsprechend gewürdigt.

An Kleinen Säugetieren ist besonders das Eichhörnchen auffällig vertreten. Da Eichhörnchen sehr beweglich sind, kann ich schwer sagen, wie viele dieser possierlichen Tiere im Kiez leben. Ich vermute aber, das es sich um wenigstens 10 Tiere handelt.  Oft sah ich in kurzem zeitlichen Abstand, an verschiedenen Ort ein Tier. Auch zwei Eichhörnchen an einer Stelle sind mir schon begegnet.
Auch Ratten sind mir unter die Augen gekommen. Diese waren aber immer schneller weg, als ich den Fotoapparat bereit hatte.
Herr Fuchs lebt ebenfalls im Kiez. Bislang hat er mir aber noch nicht erlaubt, ihn zu fotografieren. Und das es Mäuse gibt, daran ist nicht zu zweifeln.

Dort wo Herr Fuchs ist, kann Frau Elster nicht weit sein.  An Vögeln sind selbstverständlich auch Spatz, Meise,  Amsel und Star sowie recht viele Nebelkrähen zu sehen. Auch einen Falken habe ich bereits gesehen. Der war möglicherweise nur zu Besuch.
Erzählt wurde mir, das sich auch ein Waschbär im Wohngebiet herumtreibt - gesehen habe ich diesen noch nicht.

Freitag, 28. September 2012

Willkommen! Eingang zum Arboretum FAS

Eigentlich hätte das ja der erste Beitrag sein müssen. Wie sonst findet man den botanischen Garten/das Arboretum. Aber alle, welche hier wohnen, wissen schon, wie sie herkommen und ich glaube kaum, dass ein Besucher zu uns reist, nur um Bäume zu finden. Zumal diese auch an anderen Orten zu finden sind.

Wie dem auch sei - ich zeige hier wie man zu uns kommt. Zuerst einmal der nordöstliche Zugang. Gelegen an der Kreuzung Frankfurter Allee/Möllendorf- Gürtelstraße. Erreichbar mit der S-Bahn (Ringbahnhof Frankfurter Allee), der U-Bahn (U5 Frankfurter Allee) und mit der Straßenbahn (Linien 16 und M13), welche in Berlin vornehm "Tram" heißt.
Den Zugang zu uns erkennen wir auf dem Foto links unten, hinter der Pappel. Dort geht es durch den langen Block - mit etwa 365 eines der längsten Berliner Wohnhäuser überhaupt - direkt in unseren Kiez hinein.

Bereits vor dem Eingang wird eindrucksvoll die Vielfalt der Bäume bei uns demonstriert. Optisches Zentrum stellt eine etwa 25 m hohe Schwarzpappel dar. Diese ist umgeben von Ahorn, Linde, Götterbaum, Esche, Sal-Weide, schwedischer Mehlbeere, Kirsche, Robinie, Eibe, Cupressus, Wacholder und Kiefer. Ich hoffe mal, dass ich jetzt keinen vergessen habe.

Schön: zum richtigen Zeitpunkt fotografiert, wirkt diese stark frequentierte Kreuzung wie ein lauschiges Plätzchen. Ein Radfahren und die Straßenbahn - kein Auto stört die Idylle.



Donnerstag, 27. September 2012

Viburnum opulus - Gemeiner Schneeball (103)

Familie: CAPRIFOLIACEAE
Gattung: Viburnum

Der Strauch dessen Früchte lange hängen bleiben, da selbst die Vögel, jene nicht wirklich mögen. Echte Ladenhüter. Durch ihre leuchtend rote Farbe sieht es aber wenigstens gut aus. Nicht alles, was gut aussieht, ist auch gut und gesund.  Manch Lebensmittelproduzent hält es so und ersetzt Qualität durch Werbung. Die potentiellen Konsumenten des Strauches, sind allerdings kritischer als wir Menschen.
Etwa 4 m hoch wird der Strauch, dessen Blätter ein wenig an die von Wein erinnern. Diese sind gegenständig und haben ein Spreite von nicht ganz 10 cm. Man sagt den Steinfrüchten nach, dass sie giftig sind. Ich habe es getestet und überlebt. Allerdings schmecken sie so schlecht, dass man gleich die erste Probe wieder ausspuckt und daher das Gift nur wirken würde, wenn es ein hochgiftiges Kontaktgift wäre.

Dienstag, 25. September 2012

Kunst im Kiez

FAS war in letzter Zeit ungewöhnlich oft und mit ungewöhlichen Themen in den Medien. Selbst das Fernsehen widmete sich unserem Kiez. Was war geschehen? Ein hier lebenden Künstler gestaltete gemeinsam mit freiwilligen Helfern den Ostgiebel des Hauses Frankfurter Allee 178 - 192. Schön für den Künstler und die aktiv Beteiligten. Vor knapp zwei Wochen wurde das sogar groß gefeiert. Hoffentlich werden jetzt nicht einige Bäume gefällt, um die Sicht auf das Werk zu verbessern.

Das es sich dadurch im Kiez besser leben lässt und ob überhaupt Wohngebiete dadurch schöner werden, wenn man Häuserwände schöner gestaltet, mag jeder Einzelne für sich selbst beantworten. Besser als eine einfarbige Wand, sieht ein Bild am Giebel auf jeden Fall aus.
Ich persönlich hätte hinsichtlich von Kunst und Kultur ein paar weitere Gedanken und Ideen. Diese betreffen vor allem unser eigenes Verhalten. Müll auf die Straße werfen und Zigarrettenkippen um den Buddelkasten drapieren, halte ich nicht für eine Kunstinstallation sondern für unkultiviertes Benehmen.

Crataegus-Hain mit Kunst



Produkte von Künstlern gibt es schon sein längerem im FAS. Eines davon steht fast direkt vor meiner Haustür. Mitten im Weißdornhain hat 1974 Manfred Schulz zwei umlaufende Keramikreliefs geschaffen. Diese interpretieren Werke der Literatur. Es sind eine Hacks Adaption von "der Frieden" von Aristophanes, das "Dekamerone" von Bocaccio, "Ole Bienkopp" von Strittmatter und Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Leider verschmutzt und von Banausen mit Farbe beschmiert. Vielleicht könnte in einer gemeinsamen Aktion vom dafür Zuständigem, dem Bezirksamt und Mietern eine Reinigung vorgenommen werden. Ich wäre dabei.

das weniger beschmierte Relief mit Bildbearbeitung aufgefrischt und vorgestellt



Sonntag, 23. September 2012

Pinus mugo - Berg-Kiefer (102)

Familie: PINACEAE
Gattung: Pinus

wieder mal ein Nadelbaum. Uns auch als Latschen-Kiefer bekannt. Die Berg-Kiefer wächst an verschiedenen Stellen des Kiezes. Als Interviewpartner habe ich mir das schöne Exemplar gleich neben der bereits vorgestellten Fichte ausgewählt. Vorsorglich hängt diese auch einen Zweig über den großen Strauch der Kiefer. Welche selbstverständlich auch als Baum wächst und dabei bis zu 25 m hoch wird. Mein Pinus mugo hat nur 4 cm lange, steife Nadeln. Diese treten immer im Doppelpack und in kurze Nadelscheiden verpackt auf.
Ihre Zapfen trägt die Berg-Kiefer direkt am Zweig aufsitzend.

Der Name weist uns auf das ursprüngliche Verbreitungsgebiet hin - die Berge. Oberhalb der Baumgrenze sichert sie den Boden und schützt vor Erosion . Dabei lässt sich die Latsche auch nicht von Höhen über 2000 m abschrecken.