AM 24.9.2015 habe ich 100 m nördlich des BGAS: 4 gemeinsam fliegende Mäusebussarde gesehen. Schöne und starke Tiere. Am Hans-Zoschke-Stadion flogen zwei der Raubvögel in die Bäume hinein. Mit solcher Kraft, dass dabei ziemlich starke Zweige abbrachen und zu Boden fielen.
Berlin hat einen botanischen Garten. Und ein Arboretum. Um die Schönheit und Vielfalt von Pflanzen zu sehen, genügt es jedoch im Kiez zu bleiben. Man muss nur raus aus dem Haus und die Augen offen halten. Und für die Gesundheit, ist die Bewegung an der frischen Luft auch gut. Was ich im Kiez sehe, stelle ich hier ein. Unwissenschaftlich und ohne Garantie der Richtigkeit meiner Angaben über die Gehölze. Diese stammen immerhin aus 43 Familien, welche durch 90 Gattungen vertreten sind.
Themen
Asien
(51)
Australien
(1)
Einleitung
(1)
Europa
(39)
Farbe
(2)
Gedanken
(116)
Halbstrauch
(3)
Kletterer
(7)
Laubbäume
(86)
N-Afrika
(7)
N-Amerika
(29)
Nadelbäume
(22)
Obstbäume
(8)
Parasiten
(1)
Sonstiges
(94)
Sträucher
(75)
Tiere
(22)
Vergleiche
(7)
Wintererkennung
(11)
heimisch
(47)
immergrün
(15)
Montag, 28. September 2015
Donnerstag, 24. September 2015
Thymus vulgaris - Echter Thymian (162)
Familie: LAMIACEAE
Gattung: Thymus
Gattung: Thymus
Den Thymian schiebe ich schon seit dem vorigen Jahr vor mir her. Nun werde ich ihn mal einstellen.
Dieses sehr aromatisch duftende Gewächs, dürfte jedem Feinschmecker bekannt sein. Als mediterranes Küchengewürz gibt es Speisen einen ganz besonderen Geschmack. Aber auch für die Gesundheit kann Thymus vulgaris viel Gutes tun. Die der Pflanze innewohnenden ätherischen Öle helfen bei Husten und Heiserkeit und entspannen als Badezusatz. Es wirkt Krampf lösend und soll gar ein natürliches Antibiotikum darstellen. Thymian hilft unter anderem auch vorbeugend gegen Durchfall und ist gut für unsere Gedächtnisleistungen.
Ein wenig zur Beschreibung. Thymus vulgaris ist ein bis zu etwa 1/2 m Höhe heranwachsender Halbstrauch - wenn man ihn denn wachsen lässt. Seine kleinen, nur etwa 10 mm langen, eiförmigen Blätter wachsen kreuzgegenständig und an der Unterseite stark behaart. Die Blattränder rollen sich ein.
Die kleinen Blüten sind weiß bis rosa. Mein abgelichtetes Exemplar steht hinter der Kiezspinne.
Dienstag, 1. September 2015
meteorologischer Herbstanfang
Wir schreiben den 1. September. Für Meteorologen beginnt an diesem Tag der Herbst. Durch die lange Trockenheit haben im BGFAS viele Bäume gelitten. Vor allem Linden waren schon Anfang August in trüber Herbststimmung und hatten ihre Blätter gelb angestrichen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es bereits 2 1/2 Wochen nicht geregnet. Eine weitere Woche Trockenheit sollte folgen. Zum Glück gab es danach wieder etwas Regen, das Drama mit den Bäumen konnte er aber sicher nicht mehr abwenden. Zumal durch die andauernd hohen Temperaturen der Boden knochentrocken und hart wie Beton war und es auch weiterhin ist.
So ist zu befürchten, das etliche Bäume diesen Sommer nicht überlebt haben.
Ich hätte mir gewünscht, wenn ab und zu ein Wasserwagen an den besonders gefährdeten Bäumen gestanden hätte um die Bäume zu wässern.
Das Foto stammt vom 9.8.2015
Freitag, 7. August 2015
Baumfällung im August
Gestern hielt ich es noch für eine Stutzerei an einer Pappel. Welches mir mißfiel. Das Leben belehrte mich heute darüber, dass es um mehr ging. Die Pappel wurde nämlich gefällt.
Welch bedeutender Grund mag vorgelegen haben, einen Baum mitten im Sommer zu fällen? Lag hier eine unmittelbare Gefährdung vor? Ich weiß es nicht. Wie so häufig ist es für mich als Laien einfach nicht nachvollziehbar, warum so etwas geschieht. Wie immer, werde ich nachfragen um mir eine Antwort zu holen.
Welch bedeutender Grund mag vorgelegen haben, einen Baum mitten im Sommer zu fällen? Lag hier eine unmittelbare Gefährdung vor? Ich weiß es nicht. Wie so häufig ist es für mich als Laien einfach nicht nachvollziehbar, warum so etwas geschieht. Wie immer, werde ich nachfragen um mir eine Antwort zu holen.
Ich halte es für sehr schlecht, gerade jetzt, bei großen Hitze diesen Baum zu fällen. Damit trocknet an dieser Stelle die Erde noch mehr aus und andere Gehölze und dort lebende Tiere werden der Sonne völlig unvorbereitet ausgesetzt.
Zudem frage ich mich, ob es nicht zur Zeit wichtigere Dinge für die zuständigen Ämter zu tun gäbe. Zum Beispiel Bäumen Wasser zu spenden. Ich habe vor allem Linden gesehen, welche viele gelbe Blätter haben.
Donnerstag, 6. August 2015
34 Grad und es wird noch heißer ...
Ja, ist ein bissel geklaut. Aber gefällt mir als Aufhänger. Alle stöhnen über die Hitze. Darunter vermutlich auch all Jene, welche immer zum Urlaub in die heißen Länder fahren, anstatt in den heimischen Wäldern die Ruhe und gemilderte Wärme zu genießen. Ich halte es genau anders herum, reise im Urlaub zumeist nach Holzhau, und genieße im Moment die Hitze an der freien Natur. So habe ich heute für den Heimweg nach der Arbeit, zur Zeit der größten Hitze selbstredend nicht den kürzesten Weg gewählt. Nein. Ich lief durch die Sonne und das kleine Wäldchen im BGFAS und fühlte mich in die warmen Länder versetzt. Dabei musste ich feststellen, dass auch die Baumpfleger das Wetter nutzten und dort ein wenig Pappelstutzerei betrieben haben.
Sei es drum! Mir hat der Weg gefallen und ich habe dabei nicht geschwitzt. Alles Kopfsache. Je stärker ich eine Sache als angenehm oder unangenehm empfinde, desto stärker wirkt sich das auch auf physische Empfinden aus.
Den Pflanzen im BGFAS, jedoch nicht nur hier, wünsche ich dennoch wieder einmal ein wenig Regen.
Das Bild mit dem Himmel, enthält übrigens einen italienischen Moment. Castanea sativa zeigt einige seiner Blätter.
Abonnieren
Posts (Atom)





