Was ich sagen will: wenn es so ist, sollten wir ein Interesse daran haben, diese Umwelt zu erhalten. Schon aus Eigennutz. In einer auf das Minimum von Nahrungspflanzen reduzierten Umwelt, lässt es sich auch für uns nicht dauerhaft leben. Ich fürchte allerdings, dass die Mehrzahl der in den "zivilisierten" Ländern des reichen politischen Westens lebenden Menschen inzwischen so weit von der Natur abgekoppelt ist, dass sie das gar nicht erfassen kann.
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auf Stock gesetzte Sträucher und Baumstumpf |
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geknickte Robinie |
Aktuelles. Im kleinen Wäldchen entlang der Bahntrasse zwischen Gürtelstraße und Wartenbergstraße waren in den vergangenen Wochen mehrere Unternehmen tätig um "Pflegearbeiten" vorzunehmen. Drei große Bäume wurden gefällt. Die Mehrheit der Sträucher auf 1- 2 m Meter hohe Stöcke reduziert. Dabei versehentlich auch manch kleiner Baum auf Stock gesetzt. Nur die vor 7 Wochen beim Sturm geknickten Bäume, welche vom Gelände hinter dem Zaun (Bahndamm) in das Wäldchen gestürzt sind, hat man so gelassen.
Zu den Baumfällungen und Strauchbeschneidungen habe ich mal bei den Fachleuten vom Amt angefragt. Das warum und wann und wo Nachpflanzungen erfolgen sollen, interessiert mich schon. Ich fürchte jedoch nur als nörgelnder Laie ingoriert zu werden. Wie bislang oft. Schade eigentlich.